Liebe Interessentin, Lieber Interessent

 

  das Thema des sexuellen Missbrauchs in der Kindheit spaltet seit nunmehr drei Jahrzehnten unsere Gesellschaft. Nach wie vor gibt es diejenigen, die ihn für unwahrscheinlich halten,

weil es ihre Vorstellungswelt von Moral und Anstand sprengt, genauso wie die,

die ihn für möglich halten, zumeist aufgrund eigener negativer Erfahrungen und Erlebnisse, die sie entweder selbst erfuhren oder in ihrem Umfeld als Ereignisse, die andere Menschen betrafen, wahrnahmen. Der Großteil der Bevölkerung aber nimmt dieses wahrlich brisante Thema eher am Rande wahr und versucht sich, wenn er damit direkt konfrontiert wird,

eine eigene Meinung dazu zu bilden.

   Der Verein für Opfer sexuellen Missbrauchs und Gewalt El Faro, e.V. hat es sich u.a. zur Aufgabe gemacht diese nach wie vor bestehenden Fehl- und zum Teil Desinformationen in sein umfangreiches Arbeitsprogramm mit aufzunehmen. So soll all denen geholfen werden diese wahrlich mehr als schwierig zu bezeichnete Problematik der sexuellen Übergriffe in der eigenen Familie besser zu verstehen und zugleich die sich daraus ergebenen Informationen einer großen Öffentlichkeit im Rahmen seiner ihm gegebenen Möglichkeiten zugänglich zu machen.
   Dieses wird u.a. in der Begegnungsstätte in Leese verwirklicht werden, wo Sie, sofern Sie Fragen zu diesem Thema haben oder selbst betroffen sind, durch die Mitarbeiter des Vereins,
die allesamt therapeutisch ausgebildet und geschult sind, entsprechende Auskünfte erhalten.
  
   Dieses sieht in der Praxis so aus, dass regelmäßige Veranstaltungen das Thema des sexuellen Missbrauchs und seiner damit einhergehenden Gewalt betreffend u.a. in diesen Räumlichkeiten abgehalten werden.
 
Hierzu gehören zudem speziell auf Betroffene, die Opfer des sexuellen Missbrauchs wurden, zugeschnittene Selbsthilfegruppen und weiterführende Seminare zum Thema der Selbstverteidigung, Selbstfindung, Selbstverwirklichung und Selbstbehauptung sowie auch Seminare, die sich mit der grundlegenden Problematik der Aufdeckung, Bearbeitung und Verarbeitung von frühkindlichen und kindlichen, aber auch erwachsenen Traumata durch sexuelle Übergriffe und die damit einhergehende Gewalt innerhalb der Familie und dem dazugehörigen Verwandten- und Bekanntenkreis auseinandersetzen.
   Des Weiteren können Sie sich durch eine individuelle Beratung über die Möglichkeiten informieren, die jedem Betroffenen zur Verfügung stehen, um aus dem Teufelskreis des familiären Inzestes zu „entfliehen", wenn Sie ein Opfer eines solchen, das ganze Leben negativ beeinträchtigen und letztendlich zerstörenden Missbrauchs wurden.
 
Geht doch in aller Regel das Martyrium der Betroffenen immer weiter,
da sie nach dem Gesetz der Anziehung ein Opfer auf Lebenszeit bleiben und entsprechende Täterkontakte ungewollt provozieren bzw. anziehen.
   Die hier entstehende Begegnungsstätte umfasst weiterhin eine auf das Thema des Missbrauchs hin ausgerichtete Dauerausstellung, die sich speziell an all jene Menschen wendet, die sich ein Bild der näheren Umstände einer missbrauchten Kindheit und Jugend,
sowie seinen schwerwiegenden, lebenslangen Folgen und damit einhergehenden psychosomatischen Auswirkungen machen möchten.
 
   Die hierzu stattfindenden Führungen sollten allerdings nur von denen in Anspruch genommen werden,
die gleichzeitig auch bereit sind,
die sich unter Umständen daraus ergebenen negativen Konsequenzen zu tragen, 
insbesondere durch die Möglichkeit,
dass sich bisher versteckte, weil verdrängte Erinnerungen
aus dem Unterbewusstsein wieder in das Bewusstsein schieben und
alte, längst erledigt geglaubte Seelenprozesse,
speziell die Missbrauchsproblematik mit ihren
abartigen, sexuellen Übergriffszenarien und
unerträglichen Gewaltexzessen betreffend,
in Gang setzen.
   Hinsichtlich dieses allseits bekannten Phänomens
und der sich daraus ergebenen Problematik,
beraten wir Sie gerne und ausführlich,
um einen solchen nur
schwer zu beeinflussenden und steuernden Wiedererinnerungsprozess im Vorfeld,
wenn es noch möglich ist,
zu verhindern.
   Das im Nebengebäude entstehende Projekt umfasst eine Art Schutz- oder auch Frauenhaus im weitesten Sinne, wo jene Opfer des sexuellen Missbrauchs Zuflucht finden, die nach wie vor von ihren Familien verfolgt, bedroht und somit drangsaliert werden.
  Beachten Sie bitte, dass das gesamte Gelände einschließlich der Häuser und Scheunen alarmgesichert ist und von Hunden bewacht wird. Betreten Sie von daher bitte zu ihrer eigenen Sicherheit nur nach Aufforderungen der Mitarbeiter des Vereins das Grundstück und die darauf stehenden Gebäude. Es werden zudem permanent auf dem Gelände und den Häusern, zum Schutz der dort hilfesuchenden Betroffenen, per Videoüberwachung alle Aktivitäten überwacht und aufgezeichnet.

Die Begegnungsstätte des Vereins El Faro

Loccumerstr. 24

31633 Leese

Tel: 05761 - 831 4704

Notfallnummer: 0174 - 744 92 99

email: info@elfaro-begegnungsstaette.org

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